Bergerhausen

Die längste Straße ist die Ruhrallee (1,89 km), am steilsten ist die Kassiepenstraße (15,5 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht die Weichselstraße (119 m ü. NHN).
Bergerhausen ist ein südöstlich der Essener Innenstadt gelegener Stadtteil und gehört verwaltungstechnisch zum Stadtbezirk II. Im Osten schließen Steele und Überruhr-Hinsel an, im Südosten begrenzt die Ruhr das Gebiet, südlich liegt Rellinghausen, westlich folgen Rüttenscheid und der Stadtkern, während im Norden Huttrop angrenzt.
Prägend für Bergerhausen ist eine vergleichsweise dichte Wohnbebauung, die durch zahlreiche Grünflächen aufgelockert wird und um die sich einzelne Gewerbeflächen gruppieren. Dazu zählen das Gewerbegebiet auf dem Areal der früheren Zeche Ludwig sowie der Gewerbepark Ruhrallee entlang der gleichnamigen Straße. Verkehrlich ist der Stadtteil über die Straßenbahnlinie 105 und mehrere Buslinien der Ruhrbahn erschlossen und verfügt mit einem direkten Anschluss an die A 52 über eine schnelle Verbindung zum Autobahnkreuz Essen-Ost. Ein baulicher Blickfang ist eine denkmalgeschützte ehemalige Montagehalle, die zu Loftwohnungen umgenutzt wurde.
Namensherkunft
Der Name geht auf die ältere Form „Bergahuson" zurück, die so viel wie „Bewohner eines Berges" bedeutet und sich aus dem Berg (Berger-) und der Siedlungsendung -hausen zusammensetzt.
Geschichte
Erstmals urkundlich genannt wurde der Ort im Jahr 943 unter der Bezeichnung „Bergarahuson". Über lange Zeit blieb Bergerhausen eine ländlich geprägte Bauerschaft aus einzelnen Kotten und Weilern. Verwaltungsmäßig gehörte es zwischen 1815 und 1875 zu Steele und ab 1876 zur Bürgermeisterei Rellinghausen, bevor es 1910 nach Essen eingemeindet wurde. Im 19. Jahrhundert hielt der Bergbau Einzug: Mit Wasserfall, Kunstwerk, Sonnenschein, Henriettenglück und Ludwig waren mehrere Zechen aktiv; die Zeche Kunstwerk förderte bis zu 45.000 Tonnen Kohle jährlich. 1821 errichtete Franz Dinnendahl hier eine Maschinenfabrik und legte damit einen frühen industriellen Grundstein für den Stadtteil.
Quellen: Bergerhausen (Essen) – Wikipedia
- 11.523
- Einwohner
- 3,29 km²
- Fläche
- 3.502 /km²
- Bevölkerungsdichte
- II (2)
- Stadtbezirk
- 45134, 45136
- PLZ
- 1910
- Eingemeindung
- 84
- Straßen
- 34,0 kmStraßennetz
- Gesamtlänge
- 24
- POIs
- 7,3 /km²
- POI-Dichte
- 56–119 müber NHN
- Höhenlage
- 7Spielplätze1 pro 1.646 Einw. · 2,1/km²
- 7Kindergärten1 pro 1.646 Einw. · 2,1/km²
- 3Bäckereien1 pro 3.841 Einw. · 0,9/km²
- 2Grundschule1 pro 5.762 Einw. · 0,6/km²
- 2Hundewiesen1 pro 5.762 Einw. · 0,6/km²
- 2Supermärkte1 pro 5.762 Einw. · 0,6/km²
- 1Realschule1 pro 11.523 Einw. · 0,3/km²
- Längste Straße
- 1,89 km Ruhrallee
- 1,44 km Am Krausen Bäumchen
- 1,43 km Rellinghauser Straße
- Kürzeste Straße
- 11 m Spillenburgstraße
- 60 m Sabinastraße
- 65 m Fünfkirchenblick
- Steilste Straße
- 15,5 % Kassiepenstraße
- 10,3 % Am Frommen Joseph
- 7,7 % Terbeckstraße
- Höchster Punkt
- 119 m ü. NHN Weichselstraße
- 118 m ü. NHN Netzestraße
- 117 m ü. NHN Am Krausen Bäumchen
- Tiefster Punkt
- 56 m ü. NHN Zornige Ameise
- 57 m ü. NHN St. Annental
- 58 m ü. NHN Kassiepenstraße
- Größter Höhenunterschied
- 43 m Ruhrallee
- 42 m Am Krausen Bäumchen
- 37 m Am Frommen Joseph
- Älteste benannte Straße
- 1897 Töpferstraße
- 1897 Siepenstraße
- 1897 Hovescheidtstraße
- Jüngste benannte Straße
- 1989 Bonsiepen
- 1979 Im Walpurgistal
- 1978 Max-Keith-Straße