Essen Bergerhausen

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Lage

Die Ahrfeldstraße, eine “klassische Wohnstraße”, liegt im Essener Stadtteil Bergerhausen und erstreckt sich zwischen der Weserstraße im Süden und dem Siepental/der Lanterstraße im Norden. Sie befindet sich in der Nähe der Stadtteile Huttrop, Steele, Überruhr-Hinsel, Rellinghausen, Stadtwald und Rüttenscheid und ist weniger als 2 Kilometer vom geografischen Mittelpunkt Essens entfernt. Die gesamte Länge der Ahrfeldstraße beträgt etwa 770 Meter.

Verlauf

Die Ahrfeldstraße steigt von Nord nach Süd kontinuierlich an. Sie beginnt am Siepental auf einer Höhe von 83 Metern und endet an der Weserstraße auf einer Höhe von 113,5 Metern. Die 30,5 Höhenmeter verteilen sich auf eine Länge von 770 Metern, was einer durchschnittlichen Steigung von etwa 4% entspricht. Zum Vergleich: Eine durchschnittliche Straßensteigung in Deutschland liegt bei etwa 2-3%. Diese Steigung ist für Radfahrer schon anstrengend, da bereits eine Steigung von 3% als herausfordernd gilt.

Nebenstraßen

Von der Ahrfeldstraße zweigen von Süd nach Nord folgende Straßen ab: Diemelstraße, Saarstraße, Muldenweg, Warthestraße, Pregelstraße, Peenestraße und Spreestraße. Zudem wird die Ahrfeldstraße von der Ruhrallee und der Bergerhauser Straße gekreuzt. Die Ruhrallee teilt die Ahrfeldstraße in zwei Bereiche: “oberhalb der Ruhrallee” (Ruhrallee bis Weserstraße) und “unterhalb der Ruhrallee” (Ruhrallee bis Lanterstraße).

Ahrfeldstraße im Überblick

Lage

Essen-Bergerhausen

Länge

770 Meter

Steigung

4%

Einwohner

rund 330

Häuser

75

Verkehr

Zone 30

Bus/Tram

154, 155/103, 109

Einkaufen

Steeler-, Eleonora- u. Schürmannstr.

Die Ahrfeldstraße wird von 75 Häusern gesäumt, davon 32 mit graden (18, 20, 22, 26, 28, 30, 32, 34, 36, 38, 40, 42, 44, 46, 48, 48a, 50, 52, 54, 56, 58, 60, 64, 66, 68, 70, 72, 74, 80, 82, 84, 86) und 43 mit ungeraden (13, 15, 17, 19, 21, 23, 25, 25a, 27, 29, 33, 35, 37, 39, 45, 47, 49, 51, 53, 55, 57, 59, 61, 63, 65, 67, 69, 73, 75, 77, 77a, 79, 81, 83, 85, 87, 89, 91, 93, 95, 95a, 97, 99) Hausnummern. Bei etwa 35 Häusern handelt es sich um Einfamilienhäuser. Von den rund 330 Einwohnern der Ahrfeldstraße wohnen also im Schnitt 4,4 in einem Haus.

In puncto Nahversorgung bietet die Ahrfeldstraße eine Bäckerei an der Ecke zur Ruhrallee. Supermärkte sind in der Umgebung auf der Steeler Straße im Norden sowie auf der Eleonorastraße und der Schürmannstraße im Westen noch zu Fuß oder locker mit dem Fahrrad erreichbar. Der Anschluss an den ÖPNV ist über die Bushaltestelle Ahrfeldstraße (Buslinien 154 und 155) und die Straßenbahn- und Bushaltestelle Parkfriedhof (Tram 103 und 109, Buslinien NE14 und NE05) gegeben.

Die Ahrfeldstraße in Essen-Bergerhausen bietet eine gute Anbindung an die umliegenden Stadtteile und Versorgungsmöglichkeiten für Anwohner und Besucher. Dabei sollte man jedoch die Steigung der Straße, insbesondere für Radfahrer, berücksichtigen. Die Verkehrsregelungen in der Zone 30 und die Sperrung für Fahrzeuge über 5,5 Tonnen im Bereich unterhalb der Ruhrallee tragen zur Sicherheit und Lebensqualität der Anwohner bei.

Die Parksituation in der Ahrfeldstraße ist eher angespannt, was nicht zuletzt daran liegt, dass kaum eine der vorhandenen Garagen zum Parken von Autos genutzt wird.

Die gesamte Ahrfeldstraße ist als Zone 30 ausgewiesen. Im unteren Teil der Ahrfeldstraße ab der Ecke Ruhrallee gilt eine Sperrung für Fahrzeuge mit einem tatsächlichen Gesamtgewicht von über 5,5 Tonnen, wobei Anlieger von dieser Regelung ausgenommen sind. Die Sackgasse am nördlichen Ende der Ahrfeldstraße oberhalb des Kinderspielplatzes im Siepental ist für Radfahrer durchfahrbar. Im Stadtteil Essen-Bergerhausen ist die Ahrfeldstraße mit ihren 770 Metern Länge auf Platz 14/84 der längsten Straßen zu finden.

Woher hat die Ahrfeldstraße ihren Namen?

Ihren amtlichen Namen “Ahrfeldstraße” erhielt die Straße am 16. Sep. 1910. Der alte Flurname “Ahrfeld” weist darauf hin, dass Bergerhausen einst ein wichtiges landwirtschaftliches Gebiet für das Stift Essen war. Der Name “Ahrfeld” oder “Aher Feld” bezieht sich auf das zur Aue oder Aa gehörende Feld am Rellinghauser Mühlenbach in Bergerhausen.

Die historische Bedeutung des Ahrfelds zeigt sich in einer Urkunde von 1483, in der erwähnt wird, dass Margareta Marzelyes zwölf Morgen im Aevelde an die Jungfer Goiste v. d. Vitinkhave verkaufte.

Die Ahrfeldstraße verlief ursprünglich bis 1927 südwestlich der Weserstraße weiter und querte die Rellinghauser Straße, bevor sie im weiteren westlichen Verlauf zur heutigen Straße Kaninenberghöhe wurde. Sie endete also in der unmittelbaren Nähe des Rellinghauser Mühlenbachs. Die Zeche Ludwig unterbrach die Ahrfeldstraße damals zwischen Rellinghauser- und Weserstraße. Bis 1927 hatte die Ahrfeldstraße eine Gesamtlänge von 2040 Metern, fast das Dreifache der heutigen Länge von 770 Metern.

Die heutige Ahrfeldstraße zweigt von der Weserstraße in nordöstlicher Richtung ab, quert die Ruhrallee und endet im Siepental als Sackgasse.

Die Namensgebung der Ahrfeldstraße und der nahegelegenen Straße “Im Ahrfeld” bezieht sich also auf die historische Bedeutung des Gebiets als landwirtschaftliche Fläche und hat keine Verbindung zum Fluss Ahr. Dies steht im direkten Gegensatz zu allen Straßen, die von der Ahrfeldstraße abzweigen (Diemelstraße, Saarstraße, Muldenweg, Warthestraße, Pregelstraße, Peenestraße und Spreestraße), welche alle nach Flüssen benannt sind.

Historisches

Die Umgebung der Ahrfeldstraße war bis nach dem zweiten Weltkrieg durch landwirtschaftliche Nutzung geprägt. Spannend ist der Vergleich des Luftbildes aus den Jahren 1925-1930 (das genaue Datum der Aufnahme ist unbekannt) und dem Luftbild aus dem Jahr 2020. Es ist gut zu erkennen, dass die gewachsene Struktur auch heute noch Bestand hat und das auch die Ahrfeldstraße schon vor ungefähr 100 Jahren zwischen Lanter- und Weserstraße genau den gleichen Verlauf nahm.

Die wohl größte bauliche Veränderung an der Ahrfeldstraße in der neueren Zeit hat in den Jahren 2013 – 2019 im Dreieck aus Ahrfeldstraße/ Warthestraße/ Peenesatraße stattgefunden. Hier wurde die 2009 vom Bistum Essen aufgegebene Kirche St. Raphael abgerissen und das Grundstück zunächst an die Hochtief Solutions verkauft. 2016 dann ging das Grundstück an die Markus-Bau GmbH aus Bochum, am 26. September 2016 wurde der erste Spatenstich für das Neubauprojekt “Raphaelsgärten” mit 15 Wohnungen nebst Tiefgarage (Zugang über die Warthestraße) und 8 Doppelhaushälften (Zugang über die Peenestraße) vollzogen.